Jana Mareile Poettering

Warum ich meine Berufung liebe, und was das mit dir zu tun hat

Meinem Herzen „einfach“ folgen…

war für mich schon immer der richtige Weg, aber sicher nicht der einfachste

 

Oh, wie ich diese Momente kenne, in denen der Kopf das Steuer übernimmt und sagt: „So geht das nicht!  Das kannst du doch nicht machen. Wie unvernünftig!“ …doch in mir hab ich schon immer (hier stimmt das „immer“) gefühlt, was der richtige Weg ist. 

Gefolgt bin ich dem nicht stetig. Und zugegeben: auch jetzt gibts hin und wieder ein Duell zwischen Kopf und Herz. Doch für mich sind Herzverbundenheit und echte Begegnung unverzichtbar wichtig.

Ich lerne stetig, das Leben in seinen Höhen und Tiefen voll zu erleben und während dessen im inneren Kontakt mit mir, mit meiner Seele, zu sein. Meine innere Stimme, mein stetiger innerer Ruf nach Freiheit und mein Vertrauen ins Leben, leiten mich.

Mein Beruf war von Beginn an meine Berufung und ich liebe von ganze Herzen, was ich tue. Dabei ist es gar nicht so leicht, das zu benennen, doch ich bin mir sicher, dass du es fühlen kannst. Ich sehe Menschen mit dem Herzen, und tief da drinnen, sind wir alle wunderschön. 

 

Am ersten Tag meines Studiums stand das auf meinem Kalenderblatt:

"Die Schwingen wachsen im Fluge"

Dieser Spruch (von Unbekannt) hat sich unzählbar oft für mich bestätigt:  Geh los. Vertraue. Alles wird sich während du gehst vor dir und in dir entfalten.

Was meine Arbeit mit dir zu tun hat:

Warum bist du jetzt gerade auf meiner Seite?

Das Leben liefert uns zur richtigen Zeit die passenden Chancen und Menschen, die uns im Leben gerade weiterbringen. Vielleicht bist du jetzt gerade auch deshalb hier, auf meiner Seite…?

Das kann ich für dich sein:

mit gemeinsamen Blick auf dein Ziel und Verbundenheit im Herzen,  unterstütze ich dich, deine inneren Blockaden zu lösen,  Herausforderungen zu meistern,  und deinen Weg vertrauensvoll zu gehen.

Komm mit mir auf den Weg zu dir.

Einblick in das, was ich privat am Liebsten mache

Alle meine Onlinekurs-Materialien entstehen draußen in den Bergen. Dort „arbeite“ ich meistens, denn das ist für mich pure Inspiration.

 

Nordish by nature

Auch wenn es hier auf meiner Homepage so aussieht, als würde ich aus den Bergen kommen: das  Gegenteil ist der Fall.

Ich bin ein echtes Nordlicht und komme aus der Nähe von Hamburg. Dennoch waren die Berge schon immer (auch) mein zu Hause.

Deshalb habe ich auch keinen Dialekt wink: ich liebe meine nordische Herkunft. Das Bild hier wurde am Elbstrand aufgenommen.

Stationen meiner Berufstätigkeit

Eins ist wichtig: egal, wo ich gearbeitet habe, ich habe meinen Beruf  geliebt und mit ganzem Herzen gelebt.

An dieser Stelle findest du mehr Informationen zu meinem beruflichen Werdegang. Wenn du die kleinen Kreuze anklickst, erfährst du mehr über meine Motive, Hintergründe und Ziele der einzelnen Stationen.

Die Überschriften zeigen dir auch ohne Nachlesen die größeren Stationen meines beruflichen Weges.

1. Mein ganz großer Traum: Sportpsychologin SEIN

 

Aufgewachsen bin ich im Leistungssport: mit 11 habe ich begonnen Leichtathletik zu machen, vor allem Siebenkampf, Hochsprung und Hürdenlauf.

Der Leistungssport hat dann mein Leben für viele Jahre erfüllt und gefüllt. Das Training stand mehrfach in der Woche an erster Stelle, daneben unzählbare Wettkämpfe und Trainingslager.

Noch jetzt erinnere ich mit Gänsehaut einen Moment, indem ich die führende Hochspringerin war, die über die aufliegende Höhe sprang: die Halle war still und ich hätte eine Nadel auf den Boden fallen hören können, während ich mich auf meinen Sprung fokussierte. Genauso laut klangen meine Schritte beim Anlauf…und so laut war der Applaus, als ich die Höhe schaffte. 

Mein angeborener Hüftschaden beendete den Sport für mich, mit ca. 20 Jahren, sehr plötzlich und ich fand mich bei ständigen Ärzte- und Krankenhausbesuchen wieder. Fazit: Leistungssportverbot!

Viele Jahre war es danach mein großer Wunsch zurück in den Leistungssport zu kehren. Mir war klar, dass ich das auf Grund meiner körperlichen Einschränkungen  auf sportlicher Ebene nie mehr schaffen konnte. Deshalb entstand in mir der Traum, meine Hingabe an die Psychologie mit dem Leistungssport zu verbinden. 

Darauf arbeitete ich während meines ganzen Studiums zu: Sport und Psychologie zu verbinden.

Ich war die Einzige, die schon vor Abschluss des Studiums in die Zusatzausbildung zur Sportpsychologin aufgenommen wurde.  Natürlich schloss ich die Ausbildung voller Freude ab und  begann sofort auf freiberuflicher Ebene Sportler zu betreuen. Endlich zurück im Flair des Leistungssports.

Damals wollte ich unbedingt mit Sportlern aus dem Bereich Ski Alpin arbeiten, denn meine eigene Passion fürs Skifahren zog mich die meiste Zeit (im Winter) auf Ski: selbst fahrend und als Skilehrerin.

Auch das schaffte ich: eine ganze Zeit lang begleitete ich einen Österreichischen Ski Alpin Nachwuchskader als Sportpsychologin.

Das war wunderbar: tagsüber arbeitete ich oben auf dem Gletscher  mit meinen Sportlern und bis spät Abends saß ich mit den Trainern an der Bar und wir hatten eine wundervolle Zeit.

Weiterhin begleitete ich Sportler aus den Bereichen Golf und Triathlon.

Irgendwann merkte ich, dass ich mehr klinisches Wissen für die Sportlerbetreuung brauchte und habe mich auf einen Job in einer Psychosomatik beworben.

Durch meine Arbeit in der Psychosomatik merkte ich, dass ich selbst jahrelang nur der Leistung hinterher gelaufen war  und das änderte meine Sicht auf meine „Sportpsychologin-Träume„. Schließlich lehnte ich die Möglichkeit ab, als Sportpsychologin bei einer weltweit renommierten Firma in Salzburg zu beginnen und entschied mich für den klinischen Weg.

Von 2010 bis 2017 arbeitete ich freiberuflich als Sportpsychologin.

 

2. Oh, mir fehlt noch klinisches Wissen: Psychologin in der Psychosomatik

Durch die Arbeit als Sportpsychologin merkte ich, dass mir klinisches Wissen fehlte. Denn gerade auch im Sport wurde ich zum Beispiel mit Depressionen, Angst und Schlafstörungen konfrontiert.  Ich begriff, dass ich unbedingt tiefgehendes klinisches Wissen benötigte. 

Es zog mich  magisch in die Psychosomatik. Mich faszinierte der Mensch in seinem Denken, Erleben, Handeln und Fühlen schon immer und hier sah ich mich an der Quelle: so viele unterschiedliche Menschen, von denen ich lernen konnte und dich ich unterstützen durfte. 

Und das tat ich. Ich lernte einige Jahre tiefgehendes Wissen über psychische Erkrankungen, Heilung und die Tiefe des menschlichen Seins. Erfuhr viele Stunden an Supervision und Fortbildung in klinischen Themenbereichen. Zeitgleich absolvierte ich meine Weiterbildung zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin. 

Auch diese Arbeit liebte ich, denn ich lernte viel über mich und konnte erkennen, in welchem Leistungsdenken ich aufgewachsen war. Dort begann ich es zu verändern und mich mir selbst mehr zuzuwenden: zumindest versuchte ich das, bis ich bemerkte, dass es in den Strukturen unmöglich war.

Die Arbeit in der Psychosomatik nahm mir meine Unbeschwertheit und meine Freude an der Arbeit, denn die Strukturen in diesen Kliniken waren nicht für mich gemacht: so viele Überstunden, so viel emotionale Belastung ohne angemessene Pausen, so viel von sich geben,  bis ich selbst leer bin. Das hatte wenig mit dem zu tun, was ich meinen Patienten erzählte und doch erforderte es die äußere Struktur, genau das zu tun: sich völlig zu überfordern.

Damals verausgabte ich mich zu sehr, war wieder voll im Leistungsmodus  und verpasste es, die angemessenen Grenzen zu setzen.

Mit 30 habe ich den Job mit Bluthochdruck verlassen: so jung, voller Hingabe an meinen Beruf (eigentlich Selbstaufgabe) und völlig am Ende mit meiner Kraft.

 

 

3. ICH auf der anderen Seite und dann noch in der Sportpsychologie? Das mache ich auch noch! Dozentin an der Universität

2013 ergriff ich die Chance mich an der Uni (Fakultät für Psychologie) für die Lehraufträge Sportpsychologie, Emotions-und Motivationspsychologie und Gesprächsführung zu bewerben und wurde angenommen.  Parallel zu meiner Vollzeitanstellung in der Klinik führte ich die Lehraufträge am Wochenende aus  (nein, ich kannte keine Grenzen) und liebte es.

Voller Stolz ging ich als Lehrende in die Uni,  denn ich hatte mit Begeisterung studiert und es war eine Ehre für mich, nun auf der anderen Seite zu stehen.

Es war für mich eine aufregende, neue Herausforderung vor mehr als 80 Studenten zu referieren, den Hörsaal vor mir zu haben und Studenten, die mehr oder weniger interessiert am Thema waren. Ich will nicht sagen, dass es immer angenehm war: In meiner knappen Freizeit fand ich mich oft über Bücher gebeugt wieder, um mir das noch nicht vorhandene Berufserfahrungswissen zumindest theoretisch anzueignen ;).

Kleinere Seminargruppen unterrichtete ich auch sehr gern und genoss den Kontakt zu den Studenten, denen ich damals ja nur ein kleines Stück voraus war.

Ein kleines Geheimnis über mich: Ich LIEBE Unibibliotheken und könnte stundenlang durch die stillen Gänge streifen, die soviel Wissen und Zauber ausstrahlen. Ich war so stolz meine eigene Diplomarbeit zum Thema „Emotionale Reaktionen auf Sportverletzungen“ in den Regalen wiederzufinden. Mittlerweile hab ich selbst eine kleine Bibliothek ;). 

Die Lehre gab ich auf, weil ich zu Hause dringender gebraucht wurde.

4. Ich bin völlig erschöpft und brauche Ruhe: Psychologin in der Geriatrie

Als ich mich auf die Stelle in der Geriatrie bewarb, war ich gerade selbst erschöpft. Die starren Strukturen des Jobs in der Psychosomatik, mein Job an der Uni und andere Belastungen waren einfach zuviel gewesen.

Mit Bluthochdruck hatte ich den letzten Job verlassen und musste lernen besser auf mich aufzupassen und meine Grenzen zu achten. In dieser Zeit kam der Ausdauersport in mein Leben, um meiner Gesundheit mehr Raum zu geben.

Ich  wünschte mir, dass ich mehr Ruhe und Zeit beim Arbeiten habe und viel von der Weisheit alter Menschen lernen darf. 

Schnell merkte ich, das zwar mehr Ruhe da war, aber Weisheit mir weniger begegnete als erhofft. Viele alte Menschen waren in ihrer Lebensbitterkeit und ihrem Zorn gefangen, was die Arbeit für mich oft nicht sehr erfreulich sein ließ und die Frage aufwarf: Wie gelingt es mir, ein erfülltes Leben zu leben- bis zum Schluss?

5. Aufbau und Leitung (m)einer Psychosomatischen Abteilung.

2015 startete ich voller neuer Kraft und Motivation als Psychologin in einer orthopädischen Klinik mit ca. 80 Betten. Ich sollte als einzige Psychologin die Patienten psychologisch betreuen.

Nach sechs Monaten bekam ich den Auftrag eine psychosomatische Abteilung, nach allen offiziellen Anforderungen, aufzubauen. Diese Herausforderung nahm ich voller Begeisterung und Motivation an.  Mein Gefühl und mein Wissen sagten mir: machs! Du kannst- denk dran: Die Schwingen wachsen im Fluge. 

Und so wars auch: Schritt für Schritt ging ich voran. Und Tag für Tag nahm die Abteilung Form an, bis sie schließlich wiederholt als Psychosomatik zertifiziert wurde.

Also baute ich weitestgehend allein diese Abteilung auf, in der alles an Wissen, Persönlichkeit und Intuition steckte, was ich zu dem Zeitpunkt zu bieten hatte.

Ich liebte den Aufbau der Struktur und betreute parallel meine Patienten, hauptsächlich Polizisten, Soldaten und Feuerwehrmänner.  Es war eine wunderbare Herausforderung, ein Angebot für hauptsächlich Männer zu erschaffen. 

Die Basis meiner Arbeit waren Achtsamkeit und Mitgefühl. 

Ob ich mich dabei überforderte? Natürlich. Aber diesmal mit vollem Bewusstsein und ganzer Präsenz, denn ich kämpfte auch  für gute, gesunde Strukturen. Jedoch konnte ich diese „strukturbedingt“  auch nur bedingt umsetzen.

Nach ein paar Jahren bekam ich die Unterstützung einer Natur- und Erlebnispädagogin, mit der ich meinen lang geträumten Traum,  eine Verbindung aus Psychologie und Natur- und Erlebnispädagogik in die Tat umsetzte: unter dem Leitsatz „Vom Funktionieren zum Erleben“ gestalteten wir ein umfassendes Gesamtkonzept, welches die Patienten wieder zu sich führte, verbunden mit der Natur. Wir entwickelten drei Schwerpunkte: Guter Schlaf, Stressbewältigung und Selbstwert stärken und liebten die gemeinsame Arbeit und Entwicklung.

Jedoch kämpfte ich weiterhin mit den für mich zu engen Strukturen, an denen  ich letztendlich auch scheiterte.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass gerade in Berufen, in denen auf sehr nahe und emotionale Art mit Menschen gearbeitet wird, auch die Mitarbeiter mehr Freiraum benötigen. Sonst ist emotionale Verbindung, und damit Heilung, schwer zu erreichen und Erschöpfung der Mitarbeiter vorprogrammiert.

 

6. Angekommen in meinem Herzen: Gründung meines Unternehmens

Einige Jahre vor der Gründung meines eigenen Unternehmens habe ich glasklar in mir gefühlt, dass es der einzig richtige Weg für mich ist: selbstständig mit meinem Unternehmen. Damals hatte ich aber noch keine Ahnung, wie genau, was genau und wann.

Es war einfach noch nicht soweit und doch arbeitete ich innerlich stetig darauf zu.

Jetzt lebe ich meine Berufung in meinem Online Unternehmen (seit April 2021) und meine ganze Freude, Hingabe und Liebe wirst du darin spüren. Alle meine Programme sind aus jahrelanger Berufserfahrung, sehr viel Fachwissen, Herz- und Seelenwissen, kreiert. Ich liebe von ganzem Herzen was ich jetzt beruflich mache. 

Zudem entscheide ich endlich frei über meine Art zu arbeiten, die Inhalte meiner Arbeit und den Umgang mit meinen Kundinnen. Ich liebe es frei über meine Zeit zu verfügen und mir auszusuchen, mit welchen Energien ich mich jeden Tag umgebe. Und ich liebe es draußen zu arbeiten, denn das mache ich fast immer.

Sei dir sicher, dass du immer das Bestmögliche von mir kriegen wirst, damit du in deiner Herzensentwicklung voranschreiten kannst. 

All in, so lautet meine Devise.

 

Meine Ausbildungen

und Zertifikate

 

Heilpraktikerin für Psychotherapie

in Sonthofen/Oberstdorf

2021

Diplom Psychologin

Universität Innsbruck

2013

 

Klinische Psychologin

Österreichische Akademie für Psychologie

2013

Gesundheitspsychologin

Österreichische Akademie für Psychologie

2013

Sportpsychologin

Center for Mental Excellence Innsbruck

2010

Mental Coach

Center for Mental Excellence

2010

Biofeedback Therapeutin

Europäische Biofeedback Akademie, Salzburg

2015

Mindful Selfcompassion Teacher i.T.

Center for Mindful Self-Compassion

2021

 

Berufsski- und Snowboardlehrerin

Salzburger Berufsski- und Snowboardlehrerverband (SBSSV)

2011

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