Beruflicher Weg & psychologischer Hintergrund

Hinter jeder Art zu arbeiten steht ein Weg.

Mein beruflicher Werdegang hat mich vom Leistungssport über die Sportpsychologie in die Psychosomatik, in Führungsverantwortung, die universitäre Lehre und schließlich in die Selbstständigkeit geführt.

Jede dieser Stationen hat meinen Blick auf Menschen, auf psychologische Begleitung und auf das, was nachhaltige Entwicklung möglich macht, geprägt.

Auf dieser Seite findest du die Erfahrungen, die meine Arbeit heute fachlich und persönlich tragen.

Psychologiestudium

2005 - 2011

Mich interessierte schon früh, wie Menschen mit Belastungen umgehen – und was es braucht, damit echte Veränderung möglich wird. Dieses Interesse führte mich zum Psychologiestudium, das den Grundstein für meinen weiteren beruflichen Weg legte.

Schon während des Studiums wurde mir deutlich, dass mich vor allem die Verbindung von wissenschaftlichem Verständnis und der konkreten Arbeit mit Menschen faszinierte. Die Frage, was Menschen trägt, wenn das Leben schwierig wird, begleitet mich bis heute.

Vom Leistungssport zur Sportpsychologie – und weiter

Aufgewachsen im Leistungssport prägten Wettkämpfe, Trainingslager und Disziplin viele Jahre mein Leben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Hochsprung-Sieg in einer vollbesetzten Halle – der Klang der Schritte, die Spannung und die Stille unmittelbar vor dem Sprung.

Mit Anfang zwanzig endete dieser Weg durch eine Hüfterkrankung abrupt. Der Sport blieb dennoch ein wichtiger Teil meines Lebens – nun aus einer anderen Perspektive.

Von 2010 bis 2017 begleitete ich freiberuflich Sportlerinnen und Sportler unter anderem im Golf, Triathlon und im österreichischen Ski-Alpin-Nachwuchs psychologisch. Die Arbeit war intensiv und erfüllend. Ich durfte Menschen in Wettkampfphasen begleiten, mit ihnen an Konzentration, Selbstvertrauen und mentaler Stärke arbeiten und erleben, welche Rolle die Psyche für Leistung und Wohlbefinden spielt.

Mit der Zeit wurde jedoch immer deutlicher, dass hinter sportlichen Fragestellungen häufig tiefere Themen lagen. Leistungsdruck, Ängste, Erschöpfung oder Selbstzweifel ließen sich nicht allein im Kontext des Sports verstehen. Diese Erfahrung weckte in mir den Wunsch, Menschen umfassender begleiten zu können – und führte mich Schritt für Schritt in Richtung Psychosomatik.

Von der Sportpsychologie in die Psychosomatik

Während meiner Arbeit mit Leistungssportler:innen wurde mir bewusst, wie häufig psychische Belastungen wie Schlafstörungen, Ängste oder depressive Symptome eine Rolle spielten. In diesen Momenten merkte ich, dass mir klinisches Wissen fehlte – und dass ich den Menschen in seiner ganzen Lebenswirklichkeit verstehen wollte.

Die Psychosomatik zog mich an. Der Mensch in seinem Denken, Fühlen und Erleben wurde für mich zunehmend zum eigentlichen Mittelpunkt meiner Arbeit.

Ich bildete mich zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin weiter, arbeitete in verschiedenen psychosomatischen Kliniken, leitete Gruppen, führte Einzelgespräche und vertiefte mein Wissen durch Supervisionen und Fortbildungen.

Diese Jahre haben meinen Blick auf psychologische Arbeit nachhaltig geprägt. Sie zeigten mir, dass hinter vielen Symptomen nicht nur eine Diagnose steht, sondern oft die Sehnsucht, wieder in einen guten Kontakt mit sich selbst zu kommen.

Psychosomatik, Führung und akademische Lehre

Der Wunsch, Menschen umfassender begleiten zu können, führte mich schließlich in die Psychosomatik.

Ich arbeitete in verschiedenen psychosomatischen Kliniken, vertiefte mein Wissen durch Fort- und Weiterbildungen sowie Supervisionen und sammelte über viele Jahre umfassende praktische Erfahrung in der psychologischen Begleitung von Menschen mit ganz unterschiedlichen Belastungen. Dabei wurde mir immer deutlicher, wie eng Stress, Schlaf, Selbstwert, Beziehungen und körperliches Erleben miteinander verbunden sind.

Eine der prägendsten Stationen meines beruflichen Weges (2015-2020) war der eigenständige Aufbau einer neuen psychosomatischen Abteilung für vorwiegend Männer in Hochbelastungsberufen. Dazu gehörten insbesondere Mitarbeitende aus Polizei, Bundeswehr, Feuerwehr, Rettungsdienst und Justizvollzug sowie weitere Menschen mit hoher beruflicher Verantwortung.

Von der ersten Idee bis zur späteren Zertifizierung entwickelte ich das psychologische Gesamtkonzept, konzipierte die inhaltlichen Schwerpunkte und etablierte die therapeutischen Strukturen der neuen Abteilung. Die Schwerpunkte lagen auf Stressbewältigung, Schlaf und Selbstwert – Themen, die insbesondere bei Männern in Hochbelastungsberufen von großer Bedeutung sind und häufig eng mit Verantwortung, Leistungsanspruch und dem eigenen Selbstbild verbunden sind.

Nach dem erfolgreichen Aufbau übernahm ich die fachliche Leitung der Abteilung. Neben der psychologischen Begleitung der Patientinnen und Patienten gehörten die kontinuierliche Weiterentwicklung des Konzepts, die Qualitätssicherung, die Begleitung des Teams sowie die fachliche Verantwortung für die psychologische Arbeit zu meinen Aufgaben.

Parallel dazu war ich mehrere Jahre (2013-2017) als Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck tätig und unterrichtete in den Bereichen Sportpsychologie, Gesprächsführung sowie Emotions- und Motivationspsychologie. Die Verbindung aus klinischer Praxis, Konzeptentwicklung, Führung und universitärer Lehre hat meinen Blick auf psychologische Arbeit nachhaltig geprägt.

Rückblickend waren diese Jahre fachlich ebenso intensiv wie persönlich fordernd. Sie haben mir gezeigt, dass wirksame psychologische Arbeit weit mehr bedeutet als die Anwendung von Methoden. Sie braucht wissenschaftliche Fundierung, Erfahrung, klare Strukturen und die Fähigkeit, Menschen mit echter Präsenz zu begegnen.

Was mich diese Jahre gelehrt haben

In der Begleitung von Menschen unterschiedlichsten Alters und in ganz verschiedenen Lebenssituationen zeigte sich immer wieder, wie ähnlich sich viele innere Themen sind.

Die Sehnsucht nach Verbundenheit, die Angst zu versagen, der Wunsch, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden oder endlich zur Ruhe zu kommen, begleiten viele Menschen – unabhängig von Alter oder Lebensphase.

Mit der Zeit erkannte ich auch bei mir selbst, wie leicht Menschen in helfenden Berufen dauerhaft im Funktionieren bleiben können. Ich sprach mit anderen über Selbstfürsorge, Grenzen und innere Balance – und bemerkte zugleich, wie selbstverständlich ich selbst über meine eigenen Grenzen ging.

Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, dass psychologische Arbeit nur dann glaubwürdig sein kann, wenn wir auch uns selbst mit derselben Aufmerksamkeit begegnen, die wir anderen schenken.

Der Weg in die Selbstständigkeit

Einige Jahre vor der Gründung meines eigenen Unternehmens spürte ich bereits, dass ich langfristig selbstständig arbeiten wollte.

Nicht nur, um fachlich unabhängiger zu sein, sondern auch, um näher an meinen eigenen Werten, meiner Haltung und der Art zu arbeiten, wie ich Menschen begleiten möchte.

Damals war jedoch noch vieles offen. Der Wunsch war da – aber noch nicht die Klarheit darüber, wie dieser Weg konkret aussehen würde. Und so begann über die Jahre etwas, das zunächst ganz leise entstand: eine innere Neuorientierung.

Mit jeder beruflichen Station wurde deutlicher, was mir in meiner Arbeit wirklich wichtig ist. Die Sportpsychologie zeigte mir, wie eng Leistung und innere Prozesse miteinander verbunden sind. Die Jahre in der Psychosomatik machten mir bewusst, wie viel Veränderung dort möglich wird, wo Menschen sich verstanden fühlen und wieder in Kontakt mit sich selbst kommen. Die Arbeit in Führung und universitärer Lehre vertiefte mein Verständnis dafür, wie entscheidend Haltung, Verantwortung und Beziehung für nachhaltige Entwicklung sind.

Gleichzeitig erkannte ich auch bei mir selbst, wie leicht Menschen in helfenden Berufen dauerhaft im Funktionieren bleiben können. Ich sprach mit anderen über Selbstfürsorge, Grenzen und innere Balance – und bemerkte zugleich, wie selbstverständlich ich selbst über meine eigenen Grenzen ging. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf psychologische Arbeit nachhaltig verändert.

Mit der Zeit wurde immer klarer, dass ich anders arbeiten wollte. Nicht schneller oder standardisierter, sondern mit mehr Zeit für den einzelnen Menschen, mehr Raum für echte Begegnung und der Freiheit, psychologische Begleitung so zu gestalten, wie sie meiner fachlichen und persönlichen Haltung entspricht.

Seit 2020 arbeite ich in meinem eigenen Unternehmen.

Neben der Begleitung von Privatpersonen arbeite ich heute auch mit Unternehmen zusammen. Ich begleite Mitarbeitende und Führungskräfte und arbeite dabei im engen Austausch mit der Geschäftsführung. Dabei fließen meine Erfahrungen aus der Psychosomatik, der Führungsverantwortung sowie der Begleitung von Menschen in Hochbelastungsberufen unmittelbar in die Zusammenarbeit ein. Themen wie psychische Gesundheit, gesunde Führung, Stressbewältigung und Selbstführung bilden dabei einen wesentlichen Schwerpunkt.

Die Erfahrungen aus der Sportpsychologie, der Psychosomatik, der Führungsverantwortung und der universitären Lehre bilden heute das Fundament meiner Arbeit – ergänzt durch kontinuierliche Fortbildungen und die Bereitschaft, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Was ich heute anbiete, ist keine starre Methode und kein Konzept „von der Stange“.

Es ist eine psychologisch fundierte Begleitung, die sich an dem Menschen orientiert, der mir gegenübersitzt.

Mich interessiert nicht nur, welche Herausforderungen Menschen bewältigen oder welche Ziele sie erreichen möchten. Mich interessiert vor allem, wie sie leben, was sie innerlich trägt und wie sie wieder in einen guten Kontakt mit sich selbst kommen können.

Die Freiheit der Selbstständigkeit bedeutet für mich deshalb nicht, weniger Verantwortung zu tragen, sondern mehr Verantwortung dafür, wie ich arbeite – für eine Begleitung, die wissenschaftlich fundiert, individuell und menschlich zugleich ist.

Wenn ich heute auf meinen beruflichen Weg zurückblicke, erkenne ich keinen geradlinigen Lebenslauf, sondern viele Erfahrungen, die sich gegenseitig ergänzt haben. Jede Station hat meinen Blick erweitert und dazu beigetragen, wie ich Menschen heute begegne.

Ich muss mich heute nicht mehr zwischen Professionalität und Menschlichkeit entscheiden. Für mich gehören beides untrennbar zusammen.

Und genau so möchte ich auch die Menschen begleiten, die sich an mich wenden.

Was meine Arbeit heute prägt

Wenn ich heute auf meinen beruflichen Weg zurückblicke, erkenne ich keinen geradlinigen Lebenslauf, sondern viele Erfahrungen, die sich über die Jahre miteinander verbunden haben.

Das Psychologiestudium, der Leistungssport, die Sportpsychologie, die Psychosomatik, die Führungsverantwortung, die universitäre Lehre und schließlich die Selbstständigkeit haben meinen Blick auf Menschen und auf psychologische Begleitung geprägt.

Heute begleite ich Privatpersonen, Unternehmen, Mitarbeitende, Führungskräfte und arbeite im engen Austausch mit der Geschäftsführung. Trotz der unterschiedlichen Kontexte ist der Kern meiner Arbeit derselbe geblieben: den Menschen in seiner individuellen Situation zu verstehen und psychologisch fundiert zu begleiten.

Dabei verbinde ich wissenschaftliche Fundierung mit langjähriger praktischer Erfahrung und der Überzeugung, dass nachhaltige Entwicklung dort entsteht, wo Professionalität und Menschlichkeit zusammenkommen.

Professionalität und Menschlichkeit gehören für mich untrennbar zusammen. Genau diese Haltung bildet heute das Fundament meiner Arbeit – und begleitet jede Begegnung mit den Menschen, die sich an mich wenden.

Danke für dein Interesse.

Dekorativer goldener Pinselstrich

Wenn du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest oder den Eindruck hast, dass ich dich oder dein Unternehmen begleiten könnte, freue ich mich darauf, von dir zu hören.